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Menschen und Politik
Im Herbst 1949 entstanden zwei deutsche Staaten: die DDR (Deutsche Demokratische Republik) und die BRD (Bundesrepublik Deutschland). Die Teilung Deutschlands dauerte bis zum Jahre 1990. Seit 1990 ist Deutschland wieder ein Land mit 15 Bundeslä ndern: 10 alte Bundeslä nder im Westen und 5 neue im Osten. Die Hauptstadt Deutschlands ist Berlin. Die Lä nder sind in
Regierungsbezirke, Kreise und Gemeinden gegliedert. Jedes Bundesland hat seine eigene Regierung mit dem Ministerprä sidenten. Deutschland ist eine Republik. Ihre hö chsten Organe sind der Bundestag und der Bundesrat. Der Bundestag hat etwa 600 Abgeordnete. Im Bundesrat sitzen die Vertreter der Lä nderregierungen. Die wichtigsten Parteien sind die CDU (Christlich-Demokratische Union), die CSU (Christlich-Soziale Union), die FDP (Freie Demokratische Partei), die Grü nen, die SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands), die PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus). Die regierenden Parteien bilden die Bundesregierung mit dem Kanzler an der Spitze.
Bundeslä nder der BRD - Федеральные земли Германии Baden-Wü rttemberg - Баден-Вюртемберг Grö ß e: 35 750 qkm Einwohnerzahl: ca. 9 600 000 Landeshauptstadt: Stuttgart Bayern - Бавария Grö ß e: 70 550 qkm Einwohnerzahl: ca. 11 200 000 Landeshauptstadt: Mü nchen Berlin - Берлин Grö ß e: 883 qkm Einwohnerzahl: ca. 3 400 000 die Hauptstadt Deutschlands
Brandenburg - Бранденбург Grö ß e: 29 059 qkm Einwohnerzahl: ca. 2 640 000 Landeshauptstadt: Potsdam Bremen - Бремен Grö ß e: 324 qkm Einwohnerzahl: ca. 700 000
Hamburg - Гамбург Grö ß e: 753, 15 qkm Einwohnerzahl: ca. l 600 000 Hessen - Гессен Grö ß e: 21 110 qkm Einwohnerzahl: ca. 5 700 000 Landeshauptstadt: Wiesbaden Mecklenburg-Vorpommern - Мекленбург-Передняя Померания Grö ß e: 23 838 qkm Einwohnerzahl: ca. l 960 000 Landeshauptstadt: Schwerin Niedersachsen - Нижняя Саксония Grö ß e: 47 412 qkm Einwohnerzahl: ca. 7 200 000 Landeshauptstadt: Hannover Nordrhein-Westfalen - Северный Рейн-Вестфалия Grö ß e: 34 039 qkm Einwohnerzahl: ca. 17 100 000 Landeshauptstadt: Dü sseldorf Rheinland-Pfalz - Рейнланд-Пфальц Grö ß e: 19 837 qkm Einwohnerzahl: ca. 3 700 000 Landeshauptstadt: Mainz Saarland - Саар Grö ß e: 2 568 qkm Einwohnerzahl: ca. 1 100 000 Landeshauptstadt: Saarbrü cken
Sachsen - Саксония Grö ß e: 18 337 qkm Einwohnerzahl: ca. 4 900 000 Landeshauptstadt: Dresden Sachsen-Anhalt - Саксония -Ангальт Grö ß e: 20 445 qkm Einwohnerzahl: ca. 2 960 000 Landeshauptstadt: Magdeburg Schleswig-Holstein - Шлезвиг-Гольштейн Grö ß e: 15 676 qkm Einwohnerzahl: ca. 2 600 000 Landeshauptstadt: Kiel Thü ringen - Тюрингия Grö ß e: 16 251 qkm Einwohnerzahl: ca. 2 700 000 Landeshauptstadt: Erfurt
А. Дюрер. Эскизы сигнальных свистков. Перо Diese Deutschen kennt die ganze Welt
Bach, Johann Sebastian — weltbekannter Komponist, Organist, geboren 1685 in Eisenach in der Familie eines Komponisten, gestorben 1750 in Leipzig. Von 1723 bis 1750 Kantor in der Thomaskirche in Leipzig: leitete viele Jahre den Thomaner Knabenchor. Bachs Schaffen ist vielseitig: viele Orgel-, Klavier-, Violinsonaten und Suiten, mehr als 200 Kantaten, Messen, Fugen. Beethoven, Ludwig van — weltberü hmter Komponist, geboren 1770 in Bonn in der Familie eines Opernsä ngers, gestorben 1827 in Wien (Ö sterreich); spielte mit 6 Jahren schon in einem Konzert; wurde mit 12 Jahren Hoforganist. Beethoven studierte Philosophie und Literatur an der Universitä t zu Bonn; interessierte sich fü r soziale Fragen, begrü ß te die Franzö sische Revolution 1792 zog Beethoven nach Wien; er schuf damals schon 24 Musikwerke, wurde zu dieser Zeit taub; trotz seines persö nlichen Unglü cks besang er die Lebensfreude und den Sieg ü ber das Unglü ck. Beethoven schuf Sonaten, auch die berü hmte „Apassionata", 9 Sinfonien (seine Dritte Sinfonie heiß t „Eroika" — die „Heroische"), die Oper „Fidelio", Musik zu Goethes „Egmont", 5 Klavierkonzerte und vieles andere. Brecht, Bertolt (1898 —1956) — bekannter Schriftsteller und Theoretiker des Theaters, Regisseur. Wä hrend des zweiten Weltkrieges musste Brecht emigrieren. Nach dem Krieg kam er nach Berlin zurü ck und grü ndete hier sein berü hmtes Theater — das Berliner Ensemble. Diesel, Rudolf (1858 — 1913) — bekannter deutscher Ingenieur, studierte an der Technischen Hochschule in Mü nchen; schon in den Studienjahren wollte er einen effektiven Motor konstruieren; 1892 erfü llte sich sein Traum. Mit Dieselmotoren fahren jetzt viele Autos, Lokomotiven und Schiffe in der ganzen Welt. Einstein, Albert — weltberü hmter Wissenschaftler, einer der grö ß ten Physiker aller Zeiten, geboren 1879 in Ulm, gestorben 1955 in den USA. Schon seine ersten epochemachenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiete der Wä rmelehre und der Atomphysik machten ihn weltbekannt; seine Forschungen ü ber die Theorie des Lichtes hatten revolutionä ren Charakter. Doch der Gipfel seiner wissenschaftlichen Tä tigkeit war die Entwicklung der allgemeinen Relativitä tstheorie1. 1общая теория относительности
А. Дюрер. Носорог. Гравюра на дереве
Goethe, Johann Wolfgang von — der grö ß te deutsche Dichter und einer der grö ß ten Dichter der Weltliteratur, geboren 1749 in Frankfurt am Main in einer reichen Bü rgerfamilie, gestorben 1832 in Weimar. Schon die ersten groß en Werke, besonders der Roman in Briefform „Die Leiden des jungen Werthers" 1 (1774), machten Goethe weltbekannt. Seit 1779 war Goethe Staatsrat und Minister in Weimar, wo er auch das Weimarer Hoftheater leitete. Sein grö ß tes Werk ist „Faust". Goethe schrieb Dramen, Romane, Balladen, Gedichte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Friedrich Schiller. Goethe war nicht nur ein Genie auf dem Gebiet der Literatur, sondern beschä ftigte sich auch mit Zoologie, Geologie und Physik. Dü rer, Albrecht (1471-1528) — berü hmter deutcher Maler. Der dem Leben zugewandte, fortschrittsbewusste Geist der Renaissance und des Humanismus breitete sich in Deutschland aus. Die deutschen Humanisten vollbrachten bedeutende Leistungen auf vielen Gebieten: Albrecht Dü rer in der bildenden Kunst. Heine, Heinrich — hervorragender deutscher Dichter, Lyriker, Satiriker, Publizist, geboren 1797 in Dü sseldorf in der Familie eines armen Kaufmanns, gestorben 1856 in Paris. Sein „Buch der Lieder", das seine Heimat, die Natur, das Leben besingt, machte ihn weltbekannt. Aber Heine musste aus der Heimat emigrieren, denn viele seiner Werke waren eine scharfe Satire auf das damalige Deutschland. Heine lebte in Paris. Die deutsche Regierung verbot 1835 Heines Werke „auf ewige Zeiten". Seine Hauptwerke sind: das politische Poem „Deutschland. Ein Wintermä rchen", die Zeitgedichte, das Prosawerk „Harzreise". 1 «Страдания молодого Вертера»
Humboldt, Alexander von (1769 —1859) — berü hmter Naturforscher von universaler Bildung, jü ngerer Bruder von Wilhelm v. Humboldt (siehe unten), zeigte schon als Kind groß e Liebe zur Natur, trä umte von weiten Reisen. 1799 begann seine 5 Jahre dauernde Erforschung des sü damerikanischen Kontinents. Man nannte ihn den wissenschaftlichen Entdecker, den zweiten Kolumbus Sü damerikas. Humboldt reiste auch durch Russland; er schuf viele bedeutende wissenschaftliche Werke. Humboldt, Wilhelm von (1767 — 1835) — berü hmter Sprachforscher, Philosoph u. Staatsmann, ä ltester Sohn eines Kammerherrn am Hofe des preuß ischen Kö nigs. Er war ein universal gebildeter Mensch, ein Humanist, tat vieles fü r die Entwicklung der Volksbildung: arbeitete an einer Schulreform, grü ndete 1809 die Universitä t in Berlin; war als liberaler Politiker und Diplomat tä tig. Koch, Robert (1834 — 1910) — weltbekannter Arzt und Bakteriologe. Koch studierte Medizin an der Universitä t Gö ttingen; war als Landarzt tä tig, wurde spä ter Medizinprofessor in Berlin; entdeckte die Bakterien der Tuberkulose (1882) und der Cholera (1884). Koch machte als Arzt viele Forschungsreisen nach Afrika und Indien; bekam fü r seine erfolgreiche Tä tigkeit zum Wohl der Menschen den Nobelpreis. Ohm, Georg Simon (1787 —1854) — bekannter deutscher Physiker. Er entdeckte das galvanische Gesetz. Dieses Gesetz nannte man nach seinem Entdecker das Ohmsche Gesetz.
Rö ntgen, Wilhelm Conrad (1845—1923) — weltbekannter deutscher Physiker, erforschte die Eigenschaften der Kristalle, entdeckte 1895 beim Experimentieren die X-Strahlen, spä ter Rö ntgenstrahlen genannt, bekam als erster den Nobelpreis fü r Physik. Schiller, Friedrich — einer der bedeutendsten Klassiker der deutschen Literatur, Dichter und Dramatiker, geboren 1759 in Marbach in einer armen Familie, gestorben 1805 in Weimar. 8 Jahre besuchte Schiller eine Militä rakademie, wo er Jura und Medizin studierte. Als Protest gegen die Willkü r in der Schule und im ganzen Lande schrieb Schiller sein erstes Drama „Die Rä uber". Nach Beendigung der Militä rakademie kam der Militä rdienst; von 1783 bis 1784 war er Theaterdichter. In 1794 lernte er Goethe kennen und lebte von dieser Zeit an bis zu seinem Tode in Weimar. Neben Lyrik (Balladen, z. B. „Der Handschuh") schrieb er die Tragö dien „Don Carlos", „Wilhelm Teil", „Die Jungfrau von Orleans" und andere. Wagner, Richard — groß er deutscher Opernkomponist, geboren 1813 in Leipzig in der Familie eines Theaterschauspielers, gestorben 1883 in Venedig (Italien). Frü h begann er sich fü r Theaterkunst und Literatur zu interessieren. Mit 15 Jahren schuf er schon seine ersten Werke. Seine Opern „Der fliegende Hollä nder", „Lohengrin", „Tristan und Isolde" und andere sind weltbekannt.
А. Дюрер. Разговор трех крестьян. Гравюра резцом на меди. { Тем, кто мечтает читать в оригинале произведения немецких классиков, мы предоставляем возможность осуществить свою мечту, а также попробовать свои силы в переводе.
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